Donnerstag, 22. Februar 2018

[Rezension] Die Krone der Sterne: Hexenmacht - Kai Meyer

Die Krone der Sterne - Hexenmacht
Autor: Kai Meyer
Verlag: Fischer Tor
Reihe: 2/3
Seitenzahl: 480 Seiten
Erscheinungsdatum: Februar 2018
Preis: 14,99 €

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Inhalt:
In jenen Tagen strahlten die Sterne heller. Könige herrschten über Sonnen, Adelshäuser regierten wie Götter im All. Wo Leidenschaften entbrannten, wurden gewaltige Schlachten geschlagen. Zivilisationen vergingen, Welten zerbrachen, Gestirne zerstoben zu Sternenstaub.
Am Ende des bekannten Universums, auf der Hexenwelt Empedeum, sucht der Orden der Gottkaiserin nach einem Zugang zum Pilgerkorridor, einer uralten Sternenstraße, von der keiner ahnt, wohin sie führt – oder was sich auf ihr nähert. In ihrer Verblendung rufen die Hexen ihren Götzen an, das Schwarze Loch Kamastraka, und ahnen nicht, welches Unheil sie damit heraufbeschwören.
Derweil sind Iniza und Glanis dem Orden entkommen und leben mit ihrer neugeborenen Tochter unter Piraten auf dem Planeten Noa. Doch auch dort sind sie alles andere als sicher: Verrat und Entführung, Hinterhalte und Meuchelmorde führen auf die Spur eines Komplotts, das einen galaktischen Krieg entfachen soll.
Um das Leben des Kindes zu retten, nimmt Iniza mit ihren Gefährten den Kampf auf – auch wenn das den Untergang ganzer Welten bedeutet.
Text und Bildquelle: FISCHER Tor

Rezension:
Ein Jahr ist vergangen, seit Iniza, Glanis, Shara und Kranit auf der Flucht vor den Hexen auf dem Planeten Noa gelandet sind. Doch auch dort sind sie noch lange nicht in Sicherheit, denn ihre Gegner und auch ihre Verbündeten verfolgen eigene Pläne, die die Gefährten und auch Inizas Tochter Tanys in Gefahr bringen.

"Hexenmacht" ist der zweite Band von Kai Meyers Krone der Sterne Saga.
Wie schon der erste Band, wird auch der zweite aus verschiedenen personalen Erzählperspektiven erzählt und so durften wir in die Sichten von Iniza, Glanis, Shara und Hadrath eintauchen.

Gleich am Anfang gibt es einen sehr hilfreichen Rückblick auf die Geschehnisse des ersten Bandes und auch einen kleinen Überblick über die Geschichte der Welt, was wir mir wirklich gut gefallen hat! Trotzdem habe ich wieder ein wenig Zeit gebraucht, um mich in der komplexen Geschichte zurechtzufinden, aber dann konnte mich die Geschichte immer mehr mitreißen, auch weil es sofort spannend losgeht!
Die Gestaltung möchte ich ebenfalls erwähnen, denn diese ist, wie auch schon beim ersten Band, einfach genial! Es gibt wieder einen tollen illustrierten Vorspann von Jens Maria Weber und auch eine Karte von dem Planeten Noa.

Waren die Gefährten im ersten Band noch auf einer gemeinsamen Reise, so trennen sich ihre Wege im zweiten Band. Die Alleshändlerin Shara Bitterstern und der Waffenmeister Kranit sind gemeinsam auf einer Mission, auf die sie von Fael, den Anführer der Piraten auf Noa, geschickt wurden, als sie in einen Hinterhalt geraten und um ihr Leben kämpfen müssen.
Bei Iniza und Glanis wird es ebenfalls spannend! Ihre Tochter Tanys ist mittlerweile sechs Monate alt, als sich zeigt, dass Noa nicht der sichererste Ort für ihre Tochter ist, denn die Hexen und ihre Verbündeten sind immer noch hinter dem Kind her.
Auch in Hadrath Talantis Sicht dürfen wir wieder eintauchen und seine Sicht fand ich sehr spannend, da er eher gegen die Ziele von Iniza und ihren Gefährten arbeitet. Man hat einen sehr guten Überblick über die Geschehnisse bekommen und bei keinem der Charaktere wurde es jemals langweilig!

Alle Charaktere sind etwas Besonderes und mir hat es sehr gut gefallen, sie noch besser kennenlernen zu dürfen! Besonders Glanis hat mich positiv überrascht, weil er mir im ersten Band noch zu blass geblieben ist. In diesem Band erfahren wir viel mehr über die Vergangenheiten und Hintergründe der Charaktere und ich habe das Gefühl, dass sie dadurch mehr an Tiefe gewonnen haben. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass wir ein wenig mehr von der Verbindung von Iniza und ihrer Tochter Tanys zu sehen bekommen hätten. Das hat mir ein wenig gefehlt, aber ansonsten konnte ich absolut mit den Charakteren mitfiebern!

Die komplexe Welt hat mir ja schon im ersten Band sehr gut gefallen, sodass ich es großartig fand, dass wir noch mehr über deren Vergangenheit erfahren haben und auch einige Geheimnisse entdecken konnten! Ich liebe es ja, wenn man nach und nach mehr Details über die Geschichte und die Welt an sich erfährt und sich das Puzzle so Stück für Stück zusammensetzt. In "Hexenmacht" hat mir das wirklich richtig gut gefallen und ich freue mich schon sehr darauf, zu erfahren, wie es im nächsten Band mit Iniza, Glanis, Shara und Kranit weitergehen wird und welche Überraschungen Kai Meyer noch für uns bereithält!

Fazit:
Nach kurzer Eingewöhnungsphase konnte mich "Die Krone der Sterne - Hexenmacht" von Kai Meyer wirklich mitreißen!
Ich fand die Entwicklung der Charaktere sehr gelungen und habe mich gefreut, dass wir die komplexe Welt noch besser kennenlernen durften! Die Geschichte war von Anfang an spannend und konnte mich oft überraschen!
Mit diesem zweiten Band bin ich total zufrieden und vergebe sehr gute vier Kleeblätter!


Vielen Dank an Fischer Tor für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares! 

Reiheninfo:
Hexenmacht
-?-

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