Dienstag, 3. März 2026

[Rezension] In the Likely Event: Bis wir uns wiedersehen - Rebecca Yarros

In the Likely Event - Bis wir uns wiedersehen
Originaltitel: In the Likely Event
Autor: Rebecca Yarros
Verlag: dtv
Reihe: 1/1
Seitenzahl: 448 Seiten
Erscheinungsdatum: Februar 2026
Preis: 17,00 €

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Inhalt:
Als Izzy Astor 2011 in ein Flugzeug steigt, rechnet sie höchstens mit ihrer üblichen Flugangst, aber ganz bestimmt nicht mit Nate Phelan: dunkelhaarig, mit strahlend blauen Augen, charmant und irgendwie genau der Mensch, den sie nie gesucht hat. Zwischen ihnen entsteht sofort eine tiefe Verbindung. Doch kurz nach dem Start stürzt das Flugzeug in den Missouri River.
Ihre Leben verändern sich. 
2021 begegnen sie sich erneut – mitten in einem Kriegsgebiet, wo Nate am allerwenigsten mit Izzy gerechnet hätte. Während Izzy in dem zerfallenden Land auf geheimer Mission unterwegs ist, soll Nate ihr Leben schützen. Am liebsten wüsste er Izzy natürlich im nächsten Flieger nach Hause, aber er wird alles tun, damit sie so sicher wie möglich ist. Gibt das Schicksal ihnen eine letzte Chance?
Text und Bildquelle: dtv
 
Rezension:
Zehn Jahre ist her, dass Izzy und Nate einen Flugzeugabsturz überlebt haben. 
Danach verloren sie sich aus den Augen, doch ihre Wege sollten sich ein weiteres Mal kreuzen und dieses Mal wollten sie einander nicht gehen lassen, zu groß ist die Anziehungskraft zwischen ihnen. 
Nur scheinen ihre Lebensumstände nie zueinanderzupassen, sie studiert Jura an der Ostküste, er reist für seine Ausbildung beim Militär durch die ganzen Staaten und setzt sein Leben auch bei Einsätzen immer wieder aufs Spiel. 
Vor drei Jahren haben sie sich zuletzt gesehen und es schien wie das Ende ihrer außergewöhnlichen Beziehung, doch nun stehen sie sich auf einem Flugplatz in Afghanistan gegenüber und Nate soll für Izzys Sicherheit sorgen, während das Land immer weiter auseinanderfällt und Izzy eigene Pläne für ihre Reise hat.
Werden die beiden allen Widerständen zum Trotz zueinanderfinden? 
 
"In the Likely Event - Bis wir uns wiedersehen" von Rebecca Yarros ist ein Einzelband, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der achtundzwanzig Jahre alten Isabeau Astor und des neunundzwanzig Jahre alten Nathaniel Phelan erzählt wird. 
 
Nate und Izzy lernen sich vor zehn Jahren im Flugzeug kennen. Aufgrund von Izzys Flugangst kommen die beiden schnell ins Gespräch, bis das Undenkbare passiert und ihr Flugzeug kurz nach dem Start wirklich abstürzt und die beiden wie durch ein Wunder überleben. 
Schon vor dem Absturz merken sie, wie leicht sie miteinander sprechen können, wie gut sie sich verstehen, allerdings verlieren sie sich nach dem Absturz aus den Augen. 
Doch wie es das Schicksal will, treffen die beiden erneut aufeinander. 
 
Das Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt. 
Die Gegenwart spielt im Jahre 2021 in Afghanistan, wo Izzy und Nate sich nach drei Jahren ohne Kontakt ohne Vorwarnung wiedersehen. Izzy ist in die Politik gegangen, obwohl sie dort nie hin wollte und Nate ist in einer Spezialeinheit beim Militär und für Izzys Schutz zuständig. 
Nach jedem Kapitel im Jahr 2021 springen wir in die Vergangenheit. 2011 nach Saint Louis zum Flugzeugabsturz, dann zweieinhalb Jahre später nach Tybee Island, wo die beiden sich durch Zufall wieder begegnen. So begleiten wir die beiden über die Jahre bis ins Jahr 2018 nach New York. 
Man erfährt schon früh, dass das, was in New York geschah, die beiden entzweit hat und man war natürlich sehr gespannt, was wirklich passiert ist. 
 
Ich muss sagen, dass die Geschichte mich schon stark packen konnte, aber dadurch, dass man wirklich nach jedem Kapitel durch die Zeit springt, ich auch nicht komplett gefesselt war. Vielleicht weil man auch immer wieder rausgerissen wurde und die Kapitel zum Teil auch mit Cliffhangern endeten, sodass ich gerne mehrere Kapitel in einer Zeitebene am Stück gelesen hätte. 
Auch der Kontrast zwischen dem Kriegsgebiet Afghanistan und der Zeit, die Nate und Izzy miteinander in den Staaten oder im Urlaub verbracht haben, war schon extrem. 
Ich fand die Zeit in Afghanistan wirklich sehr intensiv, sehr belastend, weil man die beiden begleitet hat, als das Land auseinandergefallen ist, aber für meinen Geschmack hätte es auch gerne noch einen Tick gefährlicher sein können. Besonders, wenn man bedenkt, dass Izzy eigene Pläne verfolgt.
 
Die Beziehung von Nate und Izzy war einfach sehr speziell und ungewöhnlich. 
Der Flugzeugabsturz hat die beiden unweigerlich miteinander verbunden und das erste Wiedersehen hat dafür gesorgt, dass die beiden den jeweils anderen nicht mehr gehen lassen wollten. 
Doch sie waren nie wirklich zusammen, denn ihre Lebensumstände haben nie gepasst. 
Allerdings klang diese Erklärung für mich, je mehr ich gelesen habe, immer stärker nach einer Ausrede. 
Wenn die beiden wirklich mit dem jeweils anderen hätten zusammen sein wollen, dann hätten die beiden das auch irgendwie hinbekommen. So hatten sie über Jahre nichts Halbes und nichts Ganzes, haben immer nur auf die wenige Zeit hingefiebert, die sie miteinander verbringen konnten. 
Besonders Nates Zeit beim Militär, in verschiedenen Trainingsprogrammen und bei Einsätzen hat die beiden ausgebremst und zum Schluss hat man auch verstanden, warum er so lange daran festgehalten hat. Ich hätte zum Ende hin mit einem größeren Knall gerechnet, aber auch so konnte mich Rebecca Yarros gut überraschen, weil ich mit diesem einen Twist nicht gerechnet hätte, auch wenn ich vorher schon das Gefühl hatte, dass irgendetwas nicht passt. 
Ich muss auch sagen, dass ich zu den beiden nicht ganz so eine starke Bindung aufgebaut habe, was vielleicht daran lag, dass die Geschichte einfach über einen sehr langen Zeitraum erzählt wurde. 
Mich konnte das Buch emotional nicht ganz so stark abholen, wie es besonders ein früheres Werk von Rebecca Yarros konnte, dennoch hat es mir sehr gut gefallen! 
 
Fazit: 
"In the Likely Event - Bis wir uns wiedersehen" von Rebecca Yarros ist ein toller Einzelband! 
Die Geschichte von Izzy und Nate konnte mich mitreißen, jedoch nicht ganz so stark emotional fesseln, wie ich es mir erhofft hatte. 
Die Geschichte der beiden wird über einen langen Zeitraum erzählt, wodurch ich das Gefühl hatte, die beiden nicht ganz so gut kennengelernt zu haben und ich mochte es auch nicht ganz so gerne, dass wir nach jedem Kapitel die Zeitebene gewechselt haben.
Dennoch hat es mir wieder richtig gut gefallen, weil auch das Setting und die Thematiken wieder richtig spannend waren. Ich vergebe vier Kleeblätter.

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