Woman Down
Originaltitel: Woman Down
Originaltitel: Woman Down
Autor: Colleen Hoover
Verlag: dtv
Reihe: 1/1
Seitenzahl: 416 Seiten
Erscheinungsdatum: Januar 2026
Verlag: dtv
Reihe: 1/1
Seitenzahl: 416 Seiten
Erscheinungsdatum: Januar 2026
Der Shitstorm um die Verfilmung ihres
Romans stürzte Bestsellerautorin Petra Rose in eine Schreibkrise. Sie
hat erlebt, wie es sich anfühlt, wenn sich das Internet gegen einen
wendet. Nur mithilfe ihrer Kollegin Nora findet sie allmählich zur
Normalität zurück: Sie geht wieder live online und mietet eine
abgelegene Hütte am See, um endlich ihren nächsten Thriller zu
schreiben.
Dann taucht er plötzlich auf.
Nathaniel, ein Detective, berichtet von einem verstörenden Ereignis in
unmittelbarer Nähe. Er ist das Ebenbild des Cops in ihrem Roman – und
heizt Petras Kreativität unerwartet an. Nie hat sie sich lebendiger
gefühlt, als wenn er sie berührt. Doch das Spiel, auf das sie sich
einlässt, ist gefährlich und bedroht ihre Existenz …
Text und Bildquelle: dtv
Rezension:
Petra Rose galt als gefeierte Bestseller-Autorin, doch dann gab es einen
riesigen Skandal rund um ihre erste Buchverfilmung und Petra tauchte
ab.
Ihr letztes Buch ist mittlerweile vor achtzehn
Monaten erschienen und dank ihrer Schreibblockade steht es in den
Sternen, wann ein neues Buch von ihr erscheinen wird.
Sie
zieht sich nun in eine einsame Hütte an einem See zurück, um zu schreiben,
doch erst als mit Detective Nathaniel Saint ein Polizist vor ihrer Tür
steht, kommt auch die Kreativität zurück, denn er sieht genauso aus, wie sie
sich ihren neuesten Protagonisten immer vorgestellt hat.
Wie weit würde Petra gehen, um den Plot ihres neuesten Werkes nachzuerleben?
"Woman
Down" von Colleen Hoover ist ein Einzelband, der aus der
Ich-Perspektive der vierunddreißig Jahre alten Petra Rose Andrews
erzählt wird.
Mein erster Gedanke, nachdem ich das Buch beendet habe? Was zur Hölle war das denn bitte?
Ich habe lange kein Buch mehr von Colleen Hoover gelesen und bisher auch noch keinen ihrer Romantic Suspense Romane.
Die
Handlung in "Woman Down" nahm langsam an Fahrt auf. Es konnte mich zu
Beginn noch nicht so stark packen, aber je mehr ich gelesen habe, desto
weniger konnte ich das Buch aus der Hand legen, sodass ich es fast in
einem Rutsch gelesen habe.
Dabei
hat es mich sehr zwiegespalten zurückgelassen. Die Handlung war sehr
konstruiert und so richtige Spannung kam für mich persönlich auch nicht
auf, da habe ich von einem Romatic Suspense Roman einfach mehr erwartet. Ich war
von Beginn an misstrauisch und manche Wendung konnte mich nicht
wirklich überraschen, dennoch ließ sich das Buch sehr gut lesen!
Im
Buch wird mal erwähnt, dass man den Protagonisten in Büchern vieles
verzeiht, was im wahren Leben undenkbar wäre und das kann ich
unterschreiben, auch wenn es hier doch so ein paar Sachen gab, die ich einfach nicht schön reden kann.
Petra ist keine sonderlich
sympathische Protagonistin. Am Anfang sehr missmutig und viel am
Meckern, aber man hat auch verstanden, woher das kam.
Sie
war eine gefeierte Bestsellerautorin, doch eine Buchverfilmung hat ihre
Fanbase zum Erschüttern gebracht und viele Leser haben sich von ihr
abgewandt. Sie hat sich schon immer von negativen Rezensionen
beeinflussen lassen und der ganze Skandal hat sie richtig
heruntergezogen, sodass sie auch damit hadert, eine neue Geschichte zu
schreiben.
Ihrer Muse
begegnet sie dann in Form von Detective Nathaniel Saint, der nicht nur
aussieht wie ihr Protagonist Cam, sondern auch ihre Kreativität
antreibt.
Doch das Spiel, das sie beide spielen,
ist äußerst gewagt und Petra muss sich fragen, wie weit sie zu gehen
bereit ist, um genau das durchzumachen, was sie für ihre Charaktere
vorgesehen hat.
Die Thematik war spannend, aber im
wahren Leben wäre das, was Saint und Petra da gespielt haben, für mich
ein absolutes No Go gewesen und ich hatte auch während des Lesens so
meine Schwierigkeiten damit, darüber hinwegzusehen, was die beiden
treiben.
Besonders Petra hat mich dann negativ überrascht.
Ich
muss aber sagen, dass ich es dann wiederum richtig spannend fand, eben
weil die beiden mit ihren Taten keine Sympathien geweckt haben und
Colleen Hoover das ja auch bewusst so geschrieben hat.
Die
Fragen, die aufgeworfen wurden, wie beispielsweise die, ob eine Autorin
alles erlebt haben muss, um authentisch zu schreiben, oder eben wie
weit sie bereit ist zu gehen, um komplett nachempfinden zu können, was
ihre Charaktere durchmachen, fand ich sehr spannend und den Rahmen dafür
auch passend gewählt.
Fazit:
"Woman Down" von Colleen Hoover ist ein Buch, das mich sehr zwiegespalten zurückgelassen hat.
Petra war keine Sympathieträgerin, ihre Handlungen fand ich zum Teil echt verwerflich.
Die
Handlung war schon sehr konstruiert und für mich kam nicht wirklich
Spannung oder gar Nervenkitzel auf, etwas was ich bei einem Romantic
Suspense Roman einfach erwarte.
Trotzdem konnte ich das Buch ab einem gewissen Zeitpunkt kaum aus der Hand legen und bin nur so durch die Seiten geflogen und ich war überrascht, wie gut es mir dann trotz meiner Kritik gefallen hat.
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