Montag, 25. Mai 2026

[Rezension] Breaking Waves: A Girl Named Josie - Kristina Moninger

Breaking Waves - A Girl Named Josie
Autor: Kristina Moninger
Verlag: Forever
Reihe: 5/5
Seitenzahl: 432 Seiten
Erscheinungsdatum: Mai 2026
Preis: 15,99 €

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Inhalt:
Jahrelang war Josie auf der Flucht. Für tot geglaubt, konnte sie sich fernab ihres Ruhms als Kinderstar ein Leben aufbauen. Doch als ihre alten Sommerfreundinnen aus dem Surfcamp auf Harbour Bridge in Not geraten, trifft sie die folgenschwere Entscheidung, nicht mehr davonzulaufen. Sie muss nicht nur ihre Freundinnen um Verzeihung bitten, sondern sich auch ihrer großen Liebe Andrea stellen – Andrea, dem sie das Herz aus der Brust gerissen hat, als sie damals verschwand. 
Doch gerade als Andrea beginnt, ihr zu vergeben, lässt Josie ihn erneut zurück. Denn die Schatten der Vergangenheit lassen sich nicht abschütteln. Um ihre Liebsten zu schützen, muss sie ihr Leben endlich selbst in die Hand nehmen ... 
Text und Bildquelle: Forever
 
Rezension: 
Elf Jahre ist es her, dass Josie Blythe von der Bildfläche verschwand. 
Elf Jahre, in denen sie nie lange an einem Ort blieb, stets auf der Flucht, denn ihr altes Leben ließ sich nur schwer abschütteln.
Nun kehrt sie nach Harbour Bridge zurück, an den Ort, an dem alles begann und auch endete. 
Wird es ihr dieses Mal gelingen, neu anzufangen?

"A Girl Named Josie" von Kristina Moninger ist der fünfte Band der eigentlich vierteiligen Breaking Waves Reihe, der zum Großteil aus der Ich-Perspektive der neunundzwanzig Jahre alten Josephine Blythe erzählt wird. Zwei Kapitel durften noch wir aus der Perspektive von Andrea Bianchi lesen.

Ich mochte ja schon die Geschichten von Avery, Isa, Odina und Lee echt gerne, habe mir aber immer einen fünften Band der Reihe gewünscht, in dem Josie ihre Geschichte selbst erzählt.
Und während des Lesens habe ich gemerkt, wie sehr ich diesen Band gebraucht habe, denn er ist für mich zu der Kirsche auf der Sahne geworden, hat die Reihe für mich perfekt abgerundet. 

Josie war ein Kinderstar, doch der frühe Ruhm hat sie schnell kaputtgemacht und an verbotene Substanzen herangeführt. Diese haben ihr wiederum ihren ersten Aufenthalt in der Rehaklinik Summerstone auf Harbour Bridge eingebracht. 
Josie war gar nicht davon begeistert, ihren Sommer auf der kleinen Insel zu verbringen, doch dann traf sie auf Avery, Isa, Odina und Lee, die ihre besten Freundinnen werden sollten.

Auch in diesem Band gab es wieder viele Rückblenden. Einige Szenen kannten wir bereits aus den Perspektiven der anderen Mädchen, viele Szenen waren jedoch neu, und wir haben Puzzlestücke bekommen, die mir bisher gefehlt haben, um Josies Leben komplett zu verstehen und auch ihr Verhalten nachvollziehen zu können.
Hier wurden nicht nur ihre Sommer beleuchtet, in denen sie wirklich leben konnte, sondern auch die restliche Zeit des Jahres, in der sie überleben musste.

Gleichzeitig passieren auch in der Gegenwart spannende Dinge, denn Josie fühlt sich nach Jahren auf der Flucht noch immer verfolgt. Man weiß zuerst nicht, ob es nur Paranoia ist oder mehr dahintersteckt.
Acht wunderschöne Monate hat sie mit ihrer großen Liebe Andrea auf Sizilien verbracht, doch da ist noch immer zu vieles, über das Josie nicht offen sprechen kann, und so flieht sie erneut, dieses Mal zurück nach Harbour Bridge, zu ihren Freundinnen, um herauszufinden, wer sie wirklich ist und hoffentlich endlich mit ihrer Vergangenheit abschließen zu können. 
Ich hätte mir vielleicht noch ein paar Szenen mehr gewünscht, die nach ihrem Verschwinden spielen und ihr Leben auf der Flucht abbilden, aber auch so hat es mir sehr gut gefallen.  

Ich mochte die Liebesgeschichte echt gerne. Das Timing von Josie und Andrea war nie richtig, aber da war immer eine besondere Verbindung zwischen den beiden. Nur ihm gegenüber konnte sie sich öffnen, musste keine Lügen erzählen, um dem Bild, das er von ihr hat, zu entsprechen. Doch sie waren zu verschieden und auch nach den Jahren ihrer Flucht konnte Josie sich nicht öffnen und ankommen.
Ihre Rückkehr nach Harbour Bridge hat so einiges in Gang gesetzt. Gutes wie Schlechtes und ich mochte es wirklich sehr, zu sehen, wie Josie zu sich selbst findet. 
Noch schöner als die Liebesgeschichte war aber die Freundschaft der Mädchen, die über die Jahre zu den Frauen wurden, die sie heute sind. Lee, Odina, Isa und Avery hatten bereits Zeit, sich wieder anzunähern, aber gefühlt war Josie nie weg, was ich sehr spannend fand. Es gibt keinen Groll, sondern nur bedingungslose Unterstützung, was ich sehr gefeiert habe!

Ich liebe Kristina Moningers Schreibstil in der Breaking Waves Reihe wirklich sehr, denn schon nach wenigen Seiten war ich komplett in der Geschichte angekommen, ich liebe die Atmosphäre und das Setting von Harbour Bridge und den Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. 
Josies Geschichte konnte mich wirklich mitreißen, war für mich die spannendste und ist so auch zu meinem liebsten Band geworden! Für mich ein perfekter Abschluss!

Fazit: 
Ich würde ja fast behaupten, dass "A Girl Named Josie" von Kristina Moninger der fünfte Band der Breaking Waves Reihe ist, von dem wir nicht wussten, dass wir ihn brauchen. 
Aber ich habe mir schon immer einen Band aus Josies Sicht gewünscht und dieser war dann auch wirklich die Kirsche auf der Sahne und hat die Reihe für mich perfekt abgerundet!
Man hat so viele neue Facetten von Josie kennengelernt, konnte sie so viel besser verstehen. Ich liebe die Freundschaft der fünf Frauen, aber auch die ihrer Männer und mochte auch die Liebesgeschichte echt total gerne!
Josies Rückkehr nach Harbour Bridge war richtig spannend, ihre Suche nach ihr selbst, aber eben auch ihr Neuanfang, der noch immer bedroht wird.
Mich konnte dieser fünfte Band wirklich von der ersten bis zur letzten Seite mitreißen. 
Ich mochte die Atmosphäre sehr gerne, fand aber auch die Handlung von allen Bänden am stärksten. 
Für mich ein großartiges Finale, für das ich sehr starke vier Kleeblätter vergebe!
 

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