Samstag, 8. August 2026

[Rezension] Hopeless - Elsie Silver

Hopeless
Originaltitel: Hopeless
Autor: Elsie Silver
Verlag: Lyx
Reihe: 5/5
Seitenzahl: 448 Seiten
Erscheinungsdatum: April 2025 
Preis: 16,00 €

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Inhalt:
Seit Beau Eaton verletzt von einer gefährlichen Mission zurückgekehrt ist, wird er von seiner Familie nur noch mit Samthandschuhen angefasst. Und das, obwohl er einfach nur in Ruhe die schlimmen Ereignisse verarbeiten will. Da kommt ihm ein Deal mit der schüchternen Barkeeperin Bailey Jansen gerade recht: Als seine Fake-Verlobte soll sie die besorgten Fragen von ihm fernhalten, im Gegenzug wird sein Name ihr dabei helfen, den schlechten Ruf, den ihre Familie in Chestnut Springs hat, hinter sich zu lassen. Es gibt nur eine Regel: Sobald einer von ihnen sich in jemand anderen verliebt, ist es vorbei. Aber was, wenn zum Verlieben gar niemand anderes nötig ist? 
Text und Bildquelle: Lyx 
 
Rezension:
Bailey Jansen ist es gewohnt, mit Verachtung gestraft zu werden, denn ihre Familie ist in Chestnut Springs nicht beliebt.
Als mit Beau Eaton ein neuer Stammgast in der Bar auftaucht, in der sie arbeitet, schließen die beiden wenig später einen Deal. Um Baileys Ruf zu steigern, damit sie besser bezahlte Jobs bekommt, soll Beau ihren Fake-Verlobten spielen.
Doch schnell merken sie, dass ihre Gefühle füreinander alles andere als fake sind.

"Hopeless" von Elsie Silver ist der fünfte und abschließende Band der Chestnut Springs Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zweiundzwanzig Jahre alten Bailey Jansen und des fünfunddreißig Jahre alten Beau Eaton erzählt wird. 

Für Bailey hatte Beau schon immer eine Schwäche. 
Nachdem er aus dem Militär entlassen wurde, hat er Schwierigkeiten, sich in seinem neuen Leben zurechtzufinden.
Sein letzter Einsatz hat ihm eine posttraumatische Belastungsstörung beschert, und obwohl er versprochen hat, nach seinem Militärdienst auf der Wishing Well Ranch zu arbeiten, ist er kein Rancher.
Erst in Baileys Gegenwart kommen seine Gedanken zur Ruhe und er fühlt wieder etwas.

Bailey will Chestnut Springs lieber heute als morgen hinter sich lassen. Als Jüngste der unbeliebten Familie Jansen wird sie gemieden, obwohl sie fleißig und zuverlässig ist. Sie ist in der Öffentlichkeit schüchtern und zurückhaltend, aber wenn sie sich wohlfühlt, neugierig, wild und abenteuerlustig.
Beau ist fast schon überfürsorglich und sehr beschützend. Wenn Bailey die Bar, in der sie arbeitet, abschließen muss, dann bleibt er solange in ihrer Gegenwart, um ein Auge auf sie zu haben. 

Die Fake-Verlobung ist seine Idee. Er will sich seine Familie, von der ich übrigens gerne noch mehr gesehen hätte, vom Leib halten, und Baileys Ansehen soll gesteigert werden, wenn sie eine zukünftige Mrs. Eaton ist.
Verlieben war nicht Teil des Plans, aber je mehr Zeit die beiden miteinander verbracht haben, umso stärker sind sie dem jeweils anderen verfallen. 
Bailey hilft Beau, wenn er nachts aufwacht, weil er Albträume hat. Sie geht mit ihm Schuhe kaufen, weil die alten scheuern. Er macht Erfahrungen mit ihr, nach denen sie sich schon so lange sehnt, und gibt ihr das Gefühl, gewollt zu sein.

Ich mochte die Beziehung der beiden echt gerne! Beau war wirklich geduldig, wollte nichts überstürzen und Bailey war einfach richtig unterhaltsam, weil sie manche Sprüche eiskalt rausgehauen hat, die Beau nicht nur ein Mal in Verlegenheit gebracht haben.
Sie haben einander echt gut getan und mochte es sehr, dass sie dem Verlangen zwischen ihnen nicht einfach nachgegeben haben, sondern sich erst kennengelernt haben. 
Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass Beaus Trauma etwas stärker thematisiert worden wäre, da ich auch seine Zeit beim Militär echt spannend fand. 
Ich habe die Zeit auf der Wishing Well Ranch wieder sehr genossen, aber ich hätte von den Protagonisten der vorherigen Bände gerne noch mehr gesehen, obwohl die letzten beiden Kapitel wieder sehr schön waren. Die Charaktere sind mir alle sehr ans Herz gewachsen und ich freue mich schon sehr auf die Geschichte von Willas Bruder Ford im Auftaktband der Rose Hill Reihe, die ich definitiv lesen werde!

Fazit:
Auch "Hopeless", der fünfte Band der Chestnut Springs Reihe von Elsie Silver, hat mir richtig gut gefallen!
Ich mochte Beau und Bailey richtig gerne, weil ihre Geschichte sehr tiefgründig war.
Die beiden haben einander echt gutgetan und ich mochte ihre Entwicklung sehr!
Von den Charakteren der vorherigen Bände hätte ich gerne noch mehr gesehen, die sind mir etwas zu kurzgekommen, aber auch so ein toller Abschluss einer großartigen Reihe!
Ich vergebe vier Kleeblätter.  

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