Montag, 17. August 2026

[Rezension] Wedding Date - Julie Soto

Wedding Date
Originaltitel: Forget Me Not
Autor: Julie Soto
Verlag: Goldmann
Reihe: 1/1
Seitenzahl: 368 Seiten
Erscheinungsdatum: Juni 2023
Preis: 16,00 €

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Inhalt:
Ama Torres ist Hochzeitsplanerin. Sie ist sogar eine großartige Hochzeitsplanerin – ihre Mutter war schließlich sechzehnmal verheiratet. Und als ein glamouröser Instagram-Star sie engagiert ist das Amas Chance, endlich richtig durchzustarten. Einziges Problem: Den Blumenschmuck soll Elliot Blum gestalten, so will es die Braut. Elliot ist der Bad-Boy-Rockstar unter den Floristen, und seine Kreationen sind wahre Kunstwerke. Außerdem ist er Amas Ex, dessen Heiratsantrag sie vor zwei Jahren abgelehnt und dessen Herz sie gebrochen hat. Wie sollen die beiden die Hochzeit der Saison ausrichten, wenn sie sich weder ausstehen noch voneinander lassen können?
Text und Bildquelle: Goldmann
 
Rezension:
Zwei Jahre, neun Monate, eine Woche und einen Tag ist es her, dass Ama Torres den Heiratsantrag von Elliot Blooming abgelehnt hat.
Nun wird die Hochzeitsplanerin ihre bisher größte Hochzeit ausrichten und ihre Kundinnen bestehen darauf, dass Elliot ihr Florist sein soll.
Die beiden müssen nach zwei Jahren Funkstille wieder miteinander arbeiten, doch werden sie sich auch wieder näherkommen?

"Wedding Date" von Julie Soto ist ein Einzelband, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der sechsundzwanzig Jahre alten Amaryllis Torres und des neunundzwanzig Jahre alten Elliot Bloom erzählt wird. 
Während Ama überwiegend aus der Gegenwart erzählt, springen wir bei Eliot oft in die Vergangenheit und erfahren so, wie sie sich kennengelernt, und wie sie angebandelt haben und wie sie schlussendlich auseinandergegangen sind.

Ama ist bereits seit sieben Jahren in der Hochzeitsbranche tätig und hat sich vor drei Jahren selbstständig gemacht. 
Als sich die bekannte Influencerin, Schauspielerin und Unternehmerin Hazel Renee für Ama als ihre Hochzeitsplanerin entscheidet, kann Ama ihr Glück kaum fassen! So ein großes Budget hatte sie noch nie zur Verfügung und sie versucht alles, um Hazel und ihrer Verlobten Jacqueline die Hochzeit zu bieten, die sie sich erträumen.
Doch dann erfährt sie, dass sie mit Elliot Blooming zusammenarbeiten muss.

Ama datet nicht. Sie führt keine Beziehungen und hält nichts von der Ehe. Ihre Mutter war sechzehn Mal verheiratet, doch Ama liebt es, Hochzeiten zu planen.
Sie ist organisiert, kreativ und impulsiv.
Elliot wollte eigentlich Architekt werden, doch als sein Vater starb, übernahm er das Blooming und arbeitet mittlerweile mit Blumeninstallationen und hat sich in der Branche einen Namen gemacht. 
Er ist mürrisch und zurückhaltend, doch auch fürsorglich und aufmerksam. 
Während ich bei Ama das Gefühl habe, sie etwas kennengelernt zu haben, blieb Elliot mir bis zum Schluss zu blass.

Der Beginn hat mir noch echt gut gefallen, doch der weitere Verlauf hat mich enttäuscht. 
Ich fand die Geschichte von Ama und Elliot unglaublich flach und oberflächlich.
Ich fand ihre Gefühle sowohl in der Vergangenheit nicht nachvollziehbar und auch in der Gegenwart hätte ich mir mehr Szenen gewünscht, wo sich die Autorin auf die beiden konzentriert hätte.
Ama führt keine Beziehungen, so begannen sie und Elliot eine Affäre, aber Ama hatte die Zügel in der Hand. Es gab keine großartigen Gespräche, Elliot wusste lange nicht, woran er eigentlich ist, wann Ama wieder in seinem Leben auftauchen würde. 
In der Gegenwart organisieren sie über Monate hinweg die Hochzeit von Hazel und Jackie, ohne mal richtig miteinander zu sprechen. Auch die Hochzeit an sich konnte mich nicht überzeugen, auch wegen einer Aussage von Jackie.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich hier deutlich mehr erwartet habe. Eine unterhaltsame und witzige Geschichte beispielsweise, aber hier hat mich leider vieles genervt und die Liebesgeschichte konnte mich absolut nicht überzeugen. 

Fazit:
"Wedding Date" von Julie Soto hat mich leider enttäuscht zurückgelassen.
Ama und Elliot konnten mich absolut nicht von sich überzeugen. 
Elliot war mir zu blass, Amas Verhalten Elliot gegenüber in der Vergangenheit hat mich gestört. Und auch in der Gegenwart konnten die beiden mich nicht abholen.
Die Gefühle sind für mich überhaupt nicht rübergekommen und so konnte mich die Liebesgeschichte nicht berühren oder mitreißen. 
Ganz im Gegenteil, hier hat mich sehr vieles gestört und ich konnte das Buch nicht genießen. 
Ich vergebe zwei Kleeblätter.  

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