Originaltitel: Deathbringer
Autor: Sonia Tagliareni
Verlag: Heyne
Reihe: 1/3
Seitenzahl: 592 Seiten
Erscheinungsdatum: Juli 2026
Preis: 24,00 €
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Verlag: Heyne
Reihe: 1/3
Seitenzahl: 592 Seiten
Erscheinungsdatum: Juli 2026
Preis: 24,00 €
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Inhalt:
Viola verabscheut die Todesmagie, mit der sie begabt ist. Diese hat
schließlich ihrer Schwester Olivia das Leben gekostet. Um
herauszufinden, was ihrer Schwester zugestoßen ist, schreibt sie sich am
Gorhail Institute of Magic ein, wo Olivia ihre letzten Tage verbrachte.
Dort trifft Viola auf Sylas, einen Giftmagier. Viola und Sylas
misstrauen einander vom ersten Augenblick an, denn Sylas' Mutter starb
ebenfalls durch die Hand eines Mortemagiers. Als er Viola nach einem
Angriff widerwillig heilt, entsteht eine Bindung zwischen den beiden,
die seine Loyalität – und seinen gesunden Menschenverstand – über den
Haufen zu werfen droht. Doch dann kommen die beiden in den verwinkelten
Gängen und düsteren Katakomben der Schule schließlich einer Verschwörung
auf die Spur: Jemand tötet Magier, um ihre Magie zu stehlen. Und Viola
soll die Nächste sein ...
Text und Bildquelle: Heyne
Rezension:
Mit zehn Jahren hat Viola das erste Mal die Stimme einer Toten gehört und somit die Magie der Familie Corvi geerbt.
Doch
Viola hasst die Magie, will sich nicht ausbilden lassen, stattdessen
geht ihre jüngere Schwester Olivia an die Akademie von Gorhail.
Allerdings ist Olivia eine Nonmagi, besitzt keine
eigene Magie.
Zwölf Jahre kommt sie mit dieser Lüge
durch, dann ist sie tot.
Sie wurde ermordet und Viola geht nun doch nach Gorhail, um
Olivias Tod aufzuklären, doch innerhalb kurzer Zeit sterben weitere
Studenten, und schnell kommt sie einer großen Verschwörung auf die Spur.
"Deathbringer
- Der Kuss der Schlange" von Sonia Tagliareni ist der erste Band einer
Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zweiundzwanzig Jahre
alten Viola Corvi und Sylas Archyr erzählt wird.
Viola
hasst die Todesmagie, die sie geerbt hat, und obwohl es Pflicht ist,
sich ausbilden zu lassen, verheimlicht sie jahrelang, dass sie eine
Mortemagi ist und als Flüsternde die letzten Worte der Toten hören kann.
Sie hasst die Magie, ist sehr stur und klug. Sie bildet sich selbst aus
und studiert Botanik, träumt davon, gemeinsam mit ihrer Schwester Olivia
fortzugehen, doch Olivia hat sich ihr eigenes Leben in Gorhail aufgebaut,
wenn auch auf dem Fundament einer Lüge.
Und dann
wird Olivia ermordet und Viola kann sich nicht mehr verstecken, wird
immer mehr hineingezogen in eine Welt, von der sie kein Teil sein
möchte.
Und doch versucht sie, sich in der Welt
zurechtzufinden, um so herauszufinden, warum Olivia sterben musste und
wer sie getötet hat.
Sylas
Archyr hat vor vier Monaten seinen Vater verloren und ist noch immer
neben der Spur.
Als Aspieri gehört er dem Haus des Giftes an, trägt den
Imortalis Raiek um den Hals, der ihn unsterblich macht.
Statt nur einem Aspier trägt er drei,
hat große Vorurteile gegenüber Mortemagi und ist es gewohnt, dass sein
Onkel Paltro ihn rausboxt, wenn er Mist baut.
Gegen seinen Willen muss
er Viola heilen und geht so einen Bund mit ihr ein, den er nicht will.
Es
zieht ihn zu ihr hin, doch sie ist eine Mortemagi. Wird er seine
Vorurteile überwinden können?
Einmal
angefangen, konnte ich das Buch kaum beiseitelegen, denn es wurde
schnell sehr spannend!
Es war sehr düster und brutal, allein auf den
ersten hundert Seiten ist schon so viel passiert, wie gefühlt sonst in einem
ganzen Buch!
Es sterben drei junge Menschen, werden brutal ermordet. Wer steckt dahinter? Welches Motiv hat der Täter?
Mittendrin
Viola, die fast komplett unausgebildet ist, Sylas, der nichts mit Viola
zu tun haben möchte, und Sylas' liebenswerte Schwester Lyria, die einen
klugen Kopf besitzt.
Lyria mochte ich neben Viola und Beau am liebsten, Sylas hat ein paar Entscheidungen getroffen, die mich gestört haben.
In
Gorhail gibt es das Haus des Arkanen, das Haus des Giftes und das Haus
des Todes. Alle Magieklassen werden gelehrt, und ich hätte mir gewünscht,
dass wir mehr von Violas Unterricht gesehen hätten, da mich dieser sehr
interessiert hätte.
Es gab eine kleine Übersicht
zu Beginn, aber ich habe sowohl eine Karte als auch ein Glossar
vermisst, weil ich besonders am Anfang Probleme hatte, die Namen und Begrifflichkeiten zuzuordnen.
Aber
auch so war es sehr spannend, denn die Ermittlungen sind alles andere
als ungefährlich, und je mehr Sylas und Viola herausgefunden haben, umso näher sind sie
einer gefährlichen Verschwörung auf die Schliche gekommen.
Manche Wendungen waren vorhersehbar, andere konnten mich doch überraschen!
Am
Ende bin ich jedoch nicht mehr ganz mitgekommen, da hatte ich doch
oft ein Fragezeichen im Gesicht, weil ich den Erklärungen nicht ganz
folgen konnte oder etwas anscheinend anders verstanden hatte. Das war für mich dann nicht ganz schlüssig.
Aber
am Ende gab es noch ein paar Antworten, und das Ende an sich war doch
sehr gemein, es gab nicht nur einen Cliffhanger, und ich bin sehr
gespannt, wie es im zweiten Band weitergehen wird!
Fazit:
"Deathbringer - Der Kuss der Schlange" von Sonia Tagliareni ist ein spannender Auftakt!
Es
ging direkt spannend los, es passierte schon auf den ersten hundert
Seiten richtig viel, sodass mich das Buch direkt fesseln konnte! Besonders die Morde, die Viola und Sylas aufklären wollten, fand ich richtig spanndend!
Zwar
brauchte ich auch etwas Zeit, mich in der Welt zurechtzufinden, aber je
mehr ich gelesen habe, desto besser gefiel es mir! Ich mochte die
düstere Atmosphäre, mochte Gorhail und die Charaktere.
Nur
mit dem Ende bin ich nicht ganz glücklich, vielleicht auch, weil ich
hier nicht mehr so ganz folgen konnte und es für mich nicht hundertprozentig schlüssig war.
Aber das Ende war definitiv
spannend und ich bin nun sehr gespannt, wie es im zweiten Band
weitergehen wird!
Ich vergebe vier Kleeblätter!
Vielen Dank an Heyne und die Lovelybooks für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!
Reiheninfo:
Deathbringer - Der Kuss der Schlange
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