Everything I Ever Needed
Autor: Kim Nina Ocker
Verlag: Lyx
Reihe: 2/2
Seitenzahl: 464 Seiten
Erscheinungsdatum: Mai 2021
Preis: 12,90 €
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Inhalt:
Autor: Kim Nina Ocker
Verlag: Lyx
Reihe: 2/2
Seitenzahl: 464 Seiten
Erscheinungsdatum: Mai 2021
Preis: 12,90 €
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Inhalt:
Ava Walker sehnt sich nach einem Neustart: Nachdem sie wegen einer
Herzerkrankung während ihrer Highschool-Zeit viel verpasst hat, soll auf
der Preston University nun alles anders werden! Ava ist fest
entschlossen, der zweiten Chance - die sie durch das Herz eines anderen
Menschen, das nun in ihrer Brust schlägt, bekommen hat - gerecht zu
werden. Endlich will sie selbstständig sein, Freunde finden und ein
»normales« College-Leben führen. Doch dann trifft sie gleich an ihrem
ersten Tag auf Dexter - und merkt schnell, dass er ihre Welt vollkommen
auf den Kopf stellen kann. Denn obwohl er Ava immer wieder von sich
stößt, bringt er ihr Herz doch bei jeder Begegnung dazu gefährlich
schnell zu schlagen ...
Text und Bildquelle: Lyx
Rezension:
Für Ava sollte das College zu einem Neuanfang werden. Gesundheitsbedingt
hat sie in ihrer Jugend viel Zeit im Krankenhaus verbracht, nun ist sie
gesund und möchte ihr Leben genießen.
Als sie bei der
Kennenlernveranstaltung auf Dexter trifft, fühlt sie sich sofort zu ihm
hingezogen, aber er stößt sie immer wieder von sich, bringt ihr Herz
gleichzeitig aber auch immer stärker aus dem Rhythmus.
Werden die beiden zueinanderfinden?
"Everything
I Ever Needed" von Kim Nina Ocker ist der zweite Band der Everything
Dilogie, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der neunzehn Jahre
alten Ava Walker und Dexter Cohan erzählt wird.
In
Avas Brust schlägt nicht mehr ihr eigenes Herz. Sie kam mit einem
Herzfehler zur Welt, wurde von Lennie und Carl adoptiert und hat vor ein
paar Jahren ein Spenderherz bekommen, um zu überleben.
Immer
an ihrer Seite war auch ihr fester Freund Nathan, dem sie nun an die
Preston University von Chicago folgt. Sie möchte mit diesem Schritt auch
einen Neuanfang wagen, ebenso wie Dexter.
Dex hat
vor sechs Jahren seine Eltern und seinen Bruder bei einem schrecklichen
Autounfall verloren und flüchtete sich in die Drogen. Nun ist er clean und
möchte sein Leben endlich auf die Reihe kriegen.
Schon
ihre erste Begegnung sorgt für reichlich Reibung zwischen ihnen, aber
da ist auch etwas, das sie immer wieder zueinander zieht.
Ich mochte den ersten Band ganz gerne, habe mich mit dem zweiten Band aber leider echt schwergetan.
Ich fand Ava sehr anstrengend. Sie war mir teilweise zu kratzbürstig, wusste selbst nicht, was sie will.
Auch
Dexters Sinneswandel waren irgendwann nervig. In einem Moment war er
noch lieb zu Ava, bevor er sich wieder wie ein Idiot aufgeführt hat.
Ich
mag es einfach nicht, wenn, wie hier die Protagonistin zu Beginn in
einer Beziehung ist, weil es für mich fast nichts Schlimmeres als
Fremdgehen gibt, und auch hier hat es mich echt genervt.
Ich
konnte einerseits verstehen, warum Ava so lange an Nathan festgehalten
hat, aber sie war mir zu naiv und unentschlossen. Das Dilemma hätte
deutlich eleganter geklärt werden dürfen.
Ich muss
auch sagen, dass ich gerne mehr über Dexter und seine Vergangenheit
erfahren hätte, auch weil er dunkle Jahre erlebt hat, die ihn geprägt
haben. Insgesamt hätte es gerne noch stärker in die Tiefe gehen dürfen, sowohl was Ava als auch Dexter angeht.
Ich mochte aber das Thema der
Herztransplantation, obwohl eine Wendung mir dann auch nicht ganz so gut
gefallen hat, aber diese hat dann doch noch ein gutes Ende genommen.
Was
mich dann noch gestört hat, waren die vielen Fehler in dem Buch.
Kleinere Logiklücken, aber Dexter wurde auch einmal Carter genannt und
Ava mit Jamie angesprochen, den Protagonisten aus dem ersten Band. Muss
einfach nicht sein.
Fazit:
"Everything I Ever Needed" von Kim Nina Ocker hat mich leider enttäuscht zurückgelassen.
Ich fand Ava und Dexter beide sehr anstrengend, mochte es auch nicht, dass Ava zu Beginn in einer Beziehung war. Ihre Beziehung war ein Auf und Ab, und besonders seine Stimmungsschwankungen haben mich dann genervt, aber generell hätte ich mir gewünscht, dass die beiden nicht nur an der Oberfläche gekratzt, sich besser kennengelernt hätten.
Die Handlung konnte mich kaum mitreißen, erst die letzten gut hundert Seiten fand ich etwas stärker.
Außerdem gab es immer mal wieder kleine Fehler oder Logiklücken, die mich gestört haben.
Ich vergebe zwei Kleeblätter.


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