Montag, 30. März 2015

[Rezension] City of Heavenly Fire - Cassandra Clare

City of Heavenly Fire
Originaltitel: City of Heavenly Fire
Autor: Cassandra Clare
Verlag: Arena
Reihe: 6/6
Seitenzahl: 896 Seiten
Erscheinungsdatum: Feburar 2015
Preis: 24,99€

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Inhalt:
Jace trägt das Himmlische Feuer in sich und Sebastian verkündet den finalen Schlag gegen die irdische Welt. Um zu verhindern, dass Dämonen über die Städte herfallen, müssen Clary und Jace mit ihren Freunden in die Schattenwelt eindringen. Wird es ihnen gelingen, Sebastians finstere Pläne zu stoppen, ohne selbst Schaden zu nehmen? Als sie auf Clarys dunklen Bruder treffen, stellt er Clary vor eine schier unlösbare Aufgabe: Entweder sie kommt an seine Seite oder er vernichtet ihre Familie und Freunde, die Welt und alle Schattenjäger …
 Für die Liebe müssen Opfer gebracht werden. Der sechste Band der Chroniken der Unterwelt wartet mit einem spektakulären und unerwarteten Finale für dieses gewaltige Epos auf.
Text und Bildquelle: Arena

Rezension:
Sebastian hat den Schattenjägern den Krieg erklärt. Mit seinem Höllenkelch zieht er nun von Institut zu Institut um die dort ansässigen Divisionen in seine Erdunkelten zu verwandeln.
Clary, Jace und die restlichen Bewohner des New Yorker Instituts werden nach Idris abkommandiert, wo die Schattenjäger in trügerischer Sicherheit nach einer Lösung suchen den Krieg zu beenden. Doch werden sie Clarys Bruder rechtzeitig stoppen können?

 "City of Heavenly Fire" ist der finale Band von Cassandra Clares Chroniken der Unterwelt. Ich habe lange auf den Abschluss hingefiebert, denn die vorherigen fünf Bände habe ich ein einem Rutsch durchgelesen, weil sie mich einfach so begeistern konnten! Und auch der sechste Band war wieder ein tolles Erlebnis, ich habe wirklich jede Seite dieses fast 900 Seiten langen Buches genossen, auch wenn sich manchmal ein paar Längen eingeschlichen haben, was sich bei einem Buch dieses Umfangs wahrscheinlich nicht vermeiden lässt.

Das Buch wird wie gewohnt aus wechselnden Perspektiven erzählt. Clary, Jace, Alec, Simon und weitere liebgewonnene Charaktere durften ihren Senf zur Geschichte geben, aber auch neue Charaktere wie Emma Carstairs und die Blackthorne Geschwister, die Protagonisten von Cassandra Clares nächster Reihe (The Dark Artifices) traten in den Vordergrund. Am Anfang war ich nicht begeistert, dass Cassandra Clare schon Charaktere ihrer neuen Reihe einführt, aber letztendlich hat sie es geschafft, dass Emma und Co. sinnvoll zur Geschichte beigetragen haben.

Außerdem haben sie den wahren Helden nicht die Show gestohlen! Clary, Jace, Simon, Isabelle und Alec standen immer noch an vorderster Front im Kampf gegen Clarys bösen Bruder Sebastian. Im Laufe des Buches wachsen die Charaktere über sich hinaus, was sie auch müssen, um gegen Sebastian und seine Erdunkelten bestehen zu können. Dieser will die Welt der Schattenjäger endgültig vernichten und schreckt vor nichts zurück!

Es gab viele spannende Kämpfe in diesem Buch, wobei manches ein wenig vorhersehbar war und, wie oben schon erwähnt, auch viele Längen. Durch die vielen Sichtwechsel hatte ich oft den Eindruck, dass einem manches doppelt oder dreifach erzählt wurde, weil natürlich alle erzählenden Personen über die laufenden Geschehnisse informiert werden mussten. Diese Stellen hätten weggelassen werden können, denn hundert Seiten weniger hätten dem Buch wirklich nicht geschadet! Außerdem finde ich es schade, dass nicht alle Charaktere so zur Geltung gekommen sind, wie sie es verdient hätten. Beispielsweise Maia Roberts, die in diesem Buch viele Schicksalsschläge hinnehmen muss und deren Gefühle mir immer etwas fern vorgekommen sind.

Die Liebesgeschichte von Clary und Jace hat mir nach dem dritten Band nicht mehr so gut gefallen. Zu viele Probleme und zu wenig Zeit um die Liebe wirklich zu genießen. Viel Zeit hatten die beiden auch in diesem Band nicht, aber zumindest waren die beiden wieder annährend glücklich miteinander.
Das Ende dieses sechsten Bandes hat mir gut gefallen. Es gab noch einige Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte und insgesamt bin ich sehr zufrieden. Man merkt wie sehr Clare ihre Schattenjäger liebt und wie viel Herzblut in den Geschichten steckt, ein Grund warum ich diese Bücher liebe!

Fazit:
"City of Heavenly Fire" ist ein gelungener Abschluss von Cassandra Clares Chroniken der Unterwelt. Zwar hat das Buch einige Längen, aber insgesamt hat mir der Verlauf der Geschichte sehr gut gefallen und auch das Ende hat Cassandra Clare gut hinbekommen. Mit der Einführung von Emma Carstairs und den Blackthorne Geschwistern hat sie mir schon Lust auf ihre neueste Geschichte rund um die Schattenjäger gemacht, weshalb mit der Abschied von Clary und Co. nicht ganz so schwer fällt!


Reiheninfo:
City of Heavenly Fire

Kommentare:

  1. Hi Chianti

    Endlich ist meine Rezension zu "City of Heavenly Fire" auch online gegangen. Und wir sehen das Buch wohl beide gleich .... ich habe nämlich auch vier Leseenten vergerben.
    Ich frage mich nun im Nachhinein, ob ich doch erst noch die Chroniken der Schattenjäger hätte lesen sollen, doch ich dachte mir, ich beende erst eine Reihe, bevor ich die nächste anfange. Und nun lese ich bei einigen, dass da ganz viele Anspielungen drin gewesen seien ...

    lg Favola

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    Antworten
    1. Hey :)

      So schlimm fand ich das mit den Anspielungen nicht. Klar, manches konnte man nur wirklich verstehen, wenn man die Infernal Devices bereits gelesen hat, aber das waren keine super wichtigen Dinge!
      Mich hat es eher gestört, dass Cassie Clare Emma Carstairs und die Blackthorne Geschwister schon so sehr in den Vordergrund schiebt. Sie bekommen ihre eigene Reihe, aber das hier ist immer noch Clarys Geschichte..

      Liebe Grüße
      Chianti

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Hallo :)

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