Dienstag, 10. Dezember 2013

[Rezension] The Legion: Der Kreis der Fünf - Kami Garcia

The Legion – Der Kreis der Fünf
Originaltitel: The Legion #1 - Unbreakable
Autor: Kami Garcia
Verlag: cbt
Seitenzahl: 336 Seiten
Erscheinungsdatum: Oktober 2013
Preis: 16,99€



Inhalt:
Als Kennedy Waters ihre Mutter tot auffindet, bricht ihre Welt zusammen. Noch ahnt sie nicht, dass dunkle Mächte am Werk sind. Bis die attraktiven Zwillinge Jared und Lukas Lockhart in ihrer Tür stehen und sie gerade noch retten – vor einem wütenden Rachegeist, der Kennedy töten wollte. Die beiden Brüder erzählen ihr von »The Legion«, einer jahrhundertealten Geheimgesellschaft, deren Aufgabe ist, die Welt vor einem mächtigen Dämon zu schützen. Alle fünf Mitglieder der Legion starben in einer einzigen Nacht. Und Kennedys Mutter war eine von ihnen. Jetzt ist es an Kennedy, ihren Platz einzunehmen. An der Seite der neuen Mitglieder der Legion, Alara, Priest und den Zwillingen, begibt sich Kennedy auf die Suche nach der einen Waffe, die den Dämon aufzuhalten vermag … im ständigen Kampf gegen tödliche Rachegeister.
Text und Bildquelle: cbt
 
Rezension:
Ihr Vater hat die Familie bereits verlassen, als Kennedy fünf Jahre alt war. Jetzt, 12 Jahre später bricht ihre Welt zusammen, als ihre Mutter plötzlich stirbt.
Doch sie starb nicht an einen Herzanfall, so wie die Ärzte vermuten, sondern wurde von einem Dämon getötet. Und dieser Dämon ist nun auch hinter Kennedy’s Leben her..

Kami Garcia erzählt die Geschichte aus der Sicht der siebzehnjährigen Kennedy Waters, die sich nie hätte vorstellen können, dass es auf der Welt übernatürliche Wesen wie Dämonen gibt. Als sie nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter nun in diese übernatürliche Welt hineingezogen wird, kann sie ihre Ungläubigkeit kaum verbergen, muss sich allerdings bald eingestehen, dass es Dinge gibt, die unerklärlich scheinen.

Denn als Kennedy eines Nachts von ihrer Katze Elvis geweckt wird, die gerade versucht sie umzubringen, wird sie von den mysteriösen Zwillingen Jared und Lukas gerettet, die sie in die Welt des Übernatürlichen hineinführen. Sie offenbaren Kennedy, dass nicht nur ihre Mutter, sondern auch vier weitere Menschen in der gleichen Nacht den gleichen Tod starben. Diese Fünf bildeten die Legion der Fünf und nun sollen Kennedy, die Zwillinge und zwei weitere Jugendliche ihren Platz einnehmen.

Die Legion der Fünf wurde vor mehr als zweihundert Jahren gegründet, und im Versuch die Illuminati auszulöschen, beschworen sie den Dämon Andras, was jedoch fürchterlich schief ging. Nun haben Kennedy, Jared, Lukas, Alara und Priest, als Nachkommen der Gründungsmitglieder die Aufgabe den Dämon zu versiegeln, der natürlich alles tut um sie aufzuhalten.

Die Grundidee der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, fünf Jugendliche, die mehr oder weniger vorbereitet auf Dämonenjagd gehen und sich dabei Gefahren stellen, von denen sie nie zu träumen gewagt hätten. Auch die Charaktere waren interessant und unterschiedlich gestaltet. Da gäbe es natürlich Kennedy, die in eine Welt hineinrutscht, von deren Existenz sie nichts geahnt hat. Sie ist im Gegensatz zu den anderen vollkommen unwissend und vor allem unvorbereitet, was für sie natürlich ein großer Nachteil ist und ihr schwer zu schaffen macht. Die gutaussehenden Zwillinge Jared und Lukas sehen zwar fast gleich aus, könnten aber unterschiedlicher nicht sein. Während Lukas eher der freundliche, hilfsbereite Kerl ist, ist sein Bruder Jared eher düster und schlecht gelaunt. Gemeinsam mit der taffen Alara und dem fünfzehnjährigen Waffenbastler Priest bilden sie die nächste Generation der Legion.

Schon während der Handlung konnte man eine gewisse Entwicklung der Charaktere ausmachen. Oft mussten sie über sich hinauswachsen und wurden aus diesen Situationen stärker. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass man besonders über Kennedy und die Zwillinge mehr erfahren hätte, denn sie standen deutlich im Vordergrund der Geschichte und ich habe leider nicht den Eindruck wirklich viel über sie zu wissen.

Auf der Suche nach etwas um den Dämon Andras zu zerstören, stoßen sie auf Informationen über eine Waffe, die ihn ausschalten könnte. Jedoch ist diese Waffe in fünf Teile zerlegt und diese sind über das ganze Land zerstreut. Eine fast unlösbare Aufgabe – könnte man meinen. Denn hier zu meinem größten Kritikpunkt: Es war viel zu einfach!
Natürlich gab es auch spannende Stellen, jedoch wurden auch die von dem Gefühl überlagert, dass die Suche echt zu leicht war. Ich meine, es werden fünf nicht besonders große Gegenstände gezielt an Orten versteckt, über die man nicht so leicht stolpert. Die USA, in der „The Legion“ spielt ist, hat eine große Fläche, sodass es eigentlich nicht so leicht sein sollte etwas zu finden, selbst wenn man Hinweise hat. Die fünf Jugendlichen hatten jedoch kaum Schwierigkeiten bei der Suche. Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass es den Charakteren schwerer gemacht geworden wäre um es einfach spannender zu machen!

Fazit:
Die Charaktere in „The Legion – Der Kreis der Fünf“  haben mir durch ihre Unterschiedlichkeit zwar ganz gut gefallen, jedoch habe ich nicht den Eindruck sie gut zu kennen, sodass mir doch die charakterliche Tiefe gefehlt hat. Die Geschichte von fand ich recht interessant, doch leider fehlte mir hier deutlich die Spannung, weil die gestellten Probleme doch zu leicht gelöst werden konnten. Insgesamt ein durchschnittlicher erster Band, der noch Potenzial nach oben hat! Trotz dessen hat es mir viel Spaß gemacht "The Legion - Der Kreis der Fünf" zu lesen.




Vielen Dank an cbt und Blogg dein Buch für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

Kommentare:

  1. Ich habe mir auch schon überlegt, das Buch zu lesen, aber bisher hat mich das Cover irgendwie immer etwas abgeschreckt :( Das gefällt mir überhaupt nicht, was ich wirklich schade finde, denn der Klappentext wiederum klingt eigentlich recht interessant. Schöne Rezension!

    Liebe Grüße,
    Livi ♥
    liviliest.blogspot.de

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    1. Danke ;)
      Mich haben eher die durchmischten Meinungen abgeschreckt. Ich habe jetzt viele durchgehend positive Meinungen gehört, aber eben auch viele schlechte. Meine Meinung befindet sich da irgendwo zwischen :D

      Liebe Grüße
      Chianti

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